Corona und der Datenschutz

Die Verbreitung des Corona-Virus nimmt an Fahrt auf und geht einher mit zahlreichen Auswirkungen auf das Geschäft: Absage von Meetings, keine Begrüßung per Handschlag … und was hat all das nun mit Datenschutz zu tun?

Nun, viele Firmen weisen ihre Beschäftigten soweit möglich an, im Home-Office zu arbeiten. Soweit so gut, doch wenn die Beschäftigten zuhause personenbezogene Daten verarbeiten, müssen auch dort die technisch-organisatorischen Maßnahmen der Datensicherheit gewahrt werden … gar nicht so einfach. Und dann gibt es ja auch Unternehmen, die von ihren Kunden oder Lieferanten verlangen, Corona-Verdachtsfälle gemeldet zu bekommen, um diese am Betriebsgelände abweisen zu können. Oder Unternehmen, die am Werkstor Fieber messen oder Fragebogen zu Symptomen verteilen. Darf man das denn überhaupt? Was menschlich und wirtschaftlich sinnvoll ist, könnte schnell zum Datenschutzeigentor werden …